Es wird mal wieder Zeit für einen kleinen Rennbericht!

Vergangenes Wochenende fand im Zuge der Erzberg Adventure Days zum 3. mal auch ein Dirtrun, der sogenannte Rock@Man bzw. Rock@Woman statt. Zusammen mit meinem TS Fitness Obstacle Course Run Team sind wir beim Kurzstreckenbewerb welcher mit 8km+ angegeben war gestartet.

Kurze Vorgeschichte

Wer sich für meine Vorgeschichte zu meinem ersten Triathlon nicht interessiert, kann einfach weitersrcollen zu "Der Südsteiermark Triathlon".
Seit Jahren schon, will ich unbedingt einmal bei einem Triathlon teilnehmen. Mein Problem war jedoch, ich konnte nicht wirklich kraulen. Ok... denken sich jetzt viele... das ist ja nicht das Problem, viele Triathleten Anfänger können nicht richtig kraulen und schwimmen daher hauptsächlich Brust. Aber mir war das nicht genug. WENN ich teilnehme, dann will ich es richtig machen. 


Im Rahmen meiner Diplomarbeit zum Thema Laufsport habe ich eine Online - Umfrage an Laufsportler im deutschsprachigen Raum über diverse Facebook Läufergruppen durchgeführt. Im Zeitraum vom 6. bis zum 11. März haben insgesamt 1009 Läufer an der Umfrage teilgenommen.

An dieser Stelle möchte ich noch einmal DANKE sagen an die vielen Teilnehmer die ein so umfangreiches Ergebnis ermöglicht haben!


Einige von euch haben es vielleicht mitbekommen. Ich habe mich bei Instagram und Facebook der Social Media Push up Challenge gestellt. 
Dabei muss man für jedes Like einen Push up machen. Dies hier ist das Bild dazu:


"Laufen macht die Knie kaputt! Laufen auf Asphalt ist nicht gut für die Gelenke! Läufer machen sich alle ihren Körper kaputt! Laufen ist einfach nicht gesund!"

Immer wieder hört man solche Aussagen. Und sie haben teilweise Recht! Ja ihr lest richtig! Sie haben Recht.
Emil Zatopek hat beim Trim Trab Auftakt 1976 gesagt „Fisch schwimmt, Vogel fliegt, Mensch läuft“. Also sollte Laufen eigentlich das natürlichste auf der Welt sein. Wieso sag ich dann dass diese Aussagen stimmen? Ganz einfach… Wir haben das richtige Laufen durch unseren heutigen „modernen“ Lebensstil einfach nur verlernt!


„Jetzt lauf ich seit einem Jahr, jeden Tag dieselbe Runde, aber ich werde einfach nicht schneller“

Ein Satz der bereits die Antwort in sich trägt.
jeden Tag: keine Regeneration
werde nicht schneller: läuft vermutlich immer mit Vollgas

Dass Regeneration für unsere sportliche Entwicklung wichtig ist, sollte heutzutage so gut wie jeder wissen. Was aber viele leider immer noch nicht wissen, ist die Tatsache dass man auch langsam laufen muss um schneller zu werden.


Je näher wir dem Jahreswechsel sind, desto weniger Zeit schenkt uns die Sonne für unsere sportlichen Aktivitäten im Freien und wir stehen im wahrsten Sinne des Wortes im Dunkeln. Aber es gibt kaum etwas entspannenderes, als durch die Stille der Nacht zu laufen, oben der Sternenhimmel, unten ein kleiner Lichtkegel der dir gerade so viel zeigt, damit du weißt wo du lang läufst. Keine Ablenkungen, nur du und der Weg.

Die Tage werden kürzer, die Temperaturen fallen und es wird schwierig sich weiter zu motivieren.
Dabei haben Herbst und Winter ihre eigenen ganz besonderen Reize beim Laufen. Der herbstliche Duft von nassem Laub, die wunderschönen Farben überall. Oder das Laufen in einem verschneiten „Winter Wonderland“, bei dem selbst der Wald kaum mehr einen Mucks von sich gibt. Das sind Momente die man sich nicht entgehen lassen sollte.

Jedoch sollte man genau zu diesen Zeiten ein paar Dinge beachten. Hierzu meine persönlichen Tipps!


Teil eines Teams zu sein, mit gleichgesinnten austauschen und/oder trainieren, gemeinsame Ziele erreichen, Vergünstigungen für Sportartikel bekommen  oder einfach nur das gute Gefühl bei einer Anmeldung im Feld „Verein“ einen Namen eintragen zu können.

Das ist es was viele von euch wollen. Leider hat aber nicht jeder einen Laufverein in der Nähe, oder man muss jährlich dafür bezahlen um Mitglied zu werden, oder?


Der Herbsklassiker wie er sich selbst bezeichnet. Einer der größten Laufveranstaltungen Österreichs, aber auch eine bei der man immer wieder Kritik, insbesondere bei der Organisation hört. Darauf möchte ich noch kurz vor meinem Rennbericht eingehen.

Letztes Jahr gab es aufgrund schlechter bzw. unzureichender Beschilderung/Absperrungen ein riesen Problem beim Junior Marathon (4,2km). Die Kids kamen von der richtigen Strecke ab und liefen daher zum Teil bis zu 10km.